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News : Plädoyer - Webseitenbetreiber müssen Logins & Accounts in eigenem Namen halten !
01.08.2016 17:00 ( 1243 x gelesen )

Schlüsselübergabe - wer hat die Schlüsselgewalt über Ihre Logins ???Möchten Sie weiterhin Herr, oder Frau Ihrer Logins und Accounts sein - und es auch bleiben?  Oder ist es Ihnen egal ob in Zukunft jemand Drittes  Ihre Systeme übernimmt?

Webseiten-Login, CRM-Verwaltungs-Login, Domain-Admin, Hosting-Paket, Webmaster-Login, Inhaber-Account, eMail-Admin, eMail-Postfächer-Login ?! Muss ich dass alles selber können, mich auskennen ??? Kann dass nicht „Jemand“ für mich machen ?
Vertrauen ist gut, aber mit seinem Webmaster und allen am eigenen Projekt beteiligten sollte man als Webseiten-Betreiber in guten Zeiten klare Linie über Logins, Accounts, Rechte und Lizenzen haben, und falls noch nicht geschehen – noch schaffen.

Denn die Probleme beginnen typischerweise immer zu einem Zeitpunkt, an dem man nicht mehr miteinander reden kann oder will. Die Gründe dafür sind so wenig vielfältig wie das Wetter. Immer wieder geht es aber um Befindlichkeiten, Geld, Missverständnisse, falsch erstellte Aufträge, sich "anmassende Fachkräfte/Webmaster", Begehrlichkeiten, Ehescheidungen, Gesellschafter-Trennungen, unerfüllte Erwartungen und Dinge die einfach nie besprochen und ausgesprochen wurden. Leider ist es dann zu spät, die Kiste ist verfahren und die wenigsten Betroffenen sind emotional in der Lage sachlich „über den Dingen zu stehen“.

Sie werden vom Finanzamt schikaniert? Hier gehts in die SteuerfreiheitZu viele Webseitenbetreiber haben in der Vergangenheit leider sehr unschöne Erfahrungen im Bereich der Rechteverwaltung, des Rechtemanagements gemacht. Und das nur aus Bequemlichkeitsgründen und, so deutlich muss man es leider sagen, aus eigenem Verschulden. Da helfen im Nachhinein auch keine "salbigen Kommentare" wie: „ich dachte doch …“, „wer konnte denn ahnen dass …“, „wie konnte ich mich so täuschen …“, usw.

Bei allen Beispielen aus dem wahren Leben, die ich leider immer wieder erfahre, sind dabei mehrere, sich immer wiederholdende Vorwände und Fakten festzustellen - wie:

  1. falsche Bequemlichkeit, fehlendes Risikomanagement, unbegründeter Vertrauensvorschuss;
  2. oftmals ist es aber auch ein ganz profanes: "ich habe keine Ahnung vom Problem" - also fehlendes Problembewustsein;
  3. aber auch ein: „ich will mich damit gar nicht beschäftigen“ steckt manchmal dahinter - also Ignoranz und bewusstes Verdrängen des Problem in der Hofnung dass schon nichts passieren wird; 
  4. bzw: „kann dass nicht jemand anderes für mich machen?“ - also nicht fertig gedachte Outsourcinggedanken;
  5. oder auch: „ich will ja nur mein operatives Geschäft machen“ - auch eine Art der unbewussten Verdrängung; 
  6. und leider aber auch: „bleib mir weg mit dem ganzen Technikkram“ - das ist allerdings schon Vorsatz gegen sich selbst.

Meist paaren sich in der Realität dann noch mehrere Punkte miteinander, das Drama ist dann "perfekt" inszeniert.

Beispiel einer Immobilienfirma:

Die Domain hat der Webmaster auf seinen Namen angemeldet, das Hosting der Webseite läuft auf die Firma. Nach einiger Zeit im Betrieb hat der Webmaster die gut laufende Webseite gesperrt, allein die eMail-Postfächer sind noch in Betrieb. Die Aussage des Webmasters der die Webseite ursprünglich selbst erstellt hatte: „Sie sei nun unter seinem Niveau, sie müsse dringend neu gemacht werden, dass wird ca. 3T€ kosten, solange bleibt abgeschalten“. Dieser Zustand hält sich nun seit weit über einem Jahr. Der Versuch des Webseitenbetreibers alles zu „übernehmen“ und wieder handlungsfähig zu werden, die Webseite wieder online zu schalten - scheitert an der Domaininhaberschaft. Diese hat nämlich der Webmaster auf seinen eigenen Namen registriert.

Man sieht hier sehr deutlich, welche Auswirkungen die virtuelle Trennung von Domaininhaberschaft und Webseite/Hosting/Paket-Inhaber hat. Der Hostinginhaber kann ohne das Einverständnis des Domaininhabers und die entsprechenden Zugriffsrechte nichts machen ausser, monatlich immer weiter das Hosting zu bezahlen. In der hierarchischen, juristischen und faktischen Ordnung Hosting - Domain ist der Domaininhaber immer der Überlegene. Zahlt der Hostinginhaber die monatlichen Kosten nicht mehr, was dann? Ist das ein Ausweg aus der Misere? Es kommt die erste Mahnung, die Zweite, und bei der dritten Mahnung wird das Hosting abgeschalten. Ergebnis: Das Webseitenpaket, sprich die ganze Software wird gelöscht, der Serverbereich clean gemacht – alles ist weg. Mit viel Glück versetzt der Hostinganbieter das Paket „nur“ aufs Abstellgleis und lässt es dort „verschimmeln“. Nichts, aber auch gar nichts hat der Webseitenbetreiber damit erreicht. Der Domaininhaber hat die Domain immer noch als Trumpf in der Hand. Verhandle nun mal einen Abkauf der Domain. Ich wage zu behaupten, dass die Preise dafür weit jenseits der Marktüblichkeit liegen werden.

Lösungsansatz:

Da der Hostinginhaber keinerlei Rechte an der Domain hat muss es seine erstrangige Pflicht sein die Domain in seinen Besitz zu bekommen um darauf das Hosting, die Webseite wieder freischalten zu können. Typischerweise wird das nur durch käuflichen Erwerb gehen. Und da er dies seit über einem Jahr nicht hinbekommen hat, wollte oder konnte ist davon auszugehen, dass dieser Prozess nur durch Dritte lösbar sein wird.

Oder aber, der Webseiten-Betreiber entscheidet sich für einen kompletten Restart mit einer neuen Domain oder einer käuflichen Domain mit „normalem“ Kostenaufwand.

Die Variante, die am meisten abhängig macht ist, der Kostennote des „Alt-Webmasters“ zu folgen, die Kohle auszutüten und den Auftrag an den zu erteilen, der vorher mit zwielichtigen Mitteln die Situation überhaupt erst soweit verfahren hat. Wie wird sich dass anfühlen im Augenblick des „rechts unten aufdrückens“? Gutes Bauchgefühl dabei?

Ja, jede Lösung hat ihr Für und Wieder, aber so wie sich die Situation heute darstellt -offline und nicht erreichbar- ist es auf die unplanbare Dauer ein genauso untragbarer Zustand. Unter diesem Aspekt ist selbst eine neue Domain mit neuer Webseite besser als überhaupt keine Erreichbarkeit.

Beispiel eines Webshop-Betreibers für Survival, Outdoor und Vorsorgeprodukte:

Das Geschäft wurde online präsentiert mit einem Blog+Domain und einem Webshop+Domain. Blog+Domain liegen in der Hand des Gründers und Urhebers, des faktischen Geschäftsführers – der „vormals geliebte und geehelichte Partner“. Webshop+Domain liegen in der Hand der mitarbeitenden – „vormals ebenso geliebten und geehelichten Partnerin“.

Es kam wie es nicht kommen sollte, und plötzlich und über Nacht wurden beide zu sogenannten „EX’en“, aus der vormaligen Ehe und der grossen Liebe ein Scherbenhaufen. Fast schon eine Standardgeschichte unserer Zeit. Über Schuld und Unschuld zu mutmassen und zu urteilen ist hier nicht Gegenstand. Es geht nur um die nun verfahrene Sache.

Der faktische Geschäftsführer der bis dahin medial beachtet das operative Geschäft als Frontmann führte, ist plötzlich von der Bildfläche verschwunden, der Newsletter eingestellt – weil: die bis dahin in der Öffentlichkeit nicht bekannte Partnerin Login und Account für Webshop+Domain mit neuem Partner+Firma übernimmt und den Webshop unter neuem Namen weiterführt. Den eigentlichen Gründer und Urheber sperrt sie damit aus den Logins aus, für ihn sind die Geschäfte damit über Nacht und schlagartig beendet.

Auch an diesem „lebenden Beispiel“ sieht man, dass es keinen Sinn macht, und dass es juristisch grober Unfug ist, Domains, Accounts und Logins unter verschiedenen Namen laufen zu lassen bzw. diese überhaupt erst unter verschiedenen Namen einzurichten, die Zugriffsrechte damit aufzusplitten. Es kann ja sein, dass manche Anfangssituation dies so ergibt, aber bitte, sobald das Geschäft Fahrt aufnimmt, ist im Rahmen des Risikomanagements die klare und juristisch eindeutige Ordnung der Rechte, Zugriffe und Inhaberschaften zu veranlassen, nicht nur zu klären, sondern formell richtig zu stellen.

Dass ist sicherlich kein Weg um solche „Unglücke des Lebens“ zu verhindern, aber der einzig richtige Weg um die Auswirkungen von solchen Rosenkriegen nicht in die Basis des Geschäftsgrundlage eindringen zu lassen.

Lösungsansatz:

Da der Gründer und Urheber keine Rechte an der Domain des Shops und am Shop selbst hat und aus der Familie faktisch kein gemeinsames Zutun mehr vorhanden ist, ist es taktisch sinnvoll und zielführend in einer strategischen Kooperation die vorhandenen Lieferantenkontakte zu bündeln und über ein in der Kundenzielgruppe etabliertes Vertriebsnetz unter der bereits etablierten Marke des Gründers mit neuer Domain aufzutreten.

Fazit:

Webseiten-Betreiber, Shop-Betreiber, Internetunternehmer MÜSSEN, MÜSSEN und nochmal MÜSSEN - keine Ausnahmen oder „sollten, müssten, könnten“ - die Adresse ihrer Firma – DIE DOMAIN, ihre dazugehörigen Hostings, SaaS (Mietsoftware), Logins und Accounts auf eigenem Namen und eigene Rechnung halten. Auch nicht auf die GmbH, die Firma, den Verein etc. Nein, alles und dass einzige was im Worst-Case-Szenario hilft ist: Mir persönlich gehört (Registrierung) die Domain, auf meinen Namen läuft das Webseiten/Shop-Hosting, ich habe die Master-Logins, wenn ich Angestellte oder Beauftragte habe die an, in und mit meinen Systemen arbeiten. Diese Einstellung darf ein Internetunternehmer niemals diskutieren und verhandeln – Punkt.

Ich wünsche mir und hoffe für Sie, dass diese Beispiele (ich will nicht noch mehr bringen, denn ich denke das Problem ist daran zu verstehen und ich will nicht langatmig werden) keinen Schmerz mehr in Ihnen auslösen, sondern, dass Ihr Rechte.- und Zugriffsmanagement an den Logins und Accounts gut geregelt ist.

Falls Sie sich dennoch angesprochen fühlen, wünsche ich Ihnen, dass Sie endlich bereit sind sich dieses Themas anzunehmen. Mag es noch so lästig erscheinen, dass was Sie heute noch zum Guten wenden können, werden Sie verspielen, wenn Sie weiterhin warten und hoffen, dass Ihnen so etwas wie in den eben genannten Beispielen schon nicht passieren wird.

Das wahre Leben schreibt eben doch oft andere Geschichten als die „heile Welt“.

Sie haben Fragen zum Thema Rechtevergabe, Logins & Accounts?  >>> Frage stellen

mit herzlichen Grüssen - Ingolf vom Lichten Stein

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